Kleine Sammlung schlesischer Volkslieder
Aus Liederbuch für Schule und Haus 2. Heft 5. – 8. Schuljahr ca. 1900
zur Verfügung gestellt von Reiner Tannhäuser
Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
den schickt er in die weite Welt,
dem will er seine Wunder weisen,
in Berg und Wald und Strom und Feld
Die Bächlein von den Bergen springen,
die Lerchen schwirren hoch vor Luft,
was sollt‘ ich nicht mit ihnen singen,
aus voller Kehl und frischer Brust ?
Den lieben Gott lass‘ ich nur walten,
der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld
und Erd und Himmel will erhalten,
hat mein Sach auf’s best‘ bestellt !![]()
Der Frühling naht mit Brausen,
er rüstet sich zur Tat,
und unter Sturm und Sausen,
keimt still die grüne Saat.
Drum wach, erwach du Menschenkind,
daß sich der Lenz nicht schlafend find!
Drum wach‘, er wach du Menschenkind,
daß dich der Lenz nicht schlafend find’t,
daß dich der Lenz nicht schlafend find’t.
Tu‘ ab die Wintersorgen,
empfange frisch den Gast,
er fliegt wie junger Morgen,
er hält nicht lange Rast !
Drum erwach‘, du Menschenkind,
daß dich der Lenz nicht schlafend find’t,
daß dich der Lenz nicht schlafend find’t,
daß dich der Lenz nicht schlafend find’t.
Dir armen Menschenkinder ist wund und weh ums Herz ?
Auf, spreng‘ getrost die Rinde
schau mutig frühlingswärts !
Es schmilzt das Eis,
die Quelle rinnt,
dir taut der Schmerz und löst sich lind.
Es schmilzt das Eis,
die Quelle rinnt,
dir taut der Schmerz und löst sich lind.
Und wie die Vögelein leise anstimmen ihren Chor,
so schall auch deine Weise aus tiefster Brust empor !
Bist nicht verarmt,
bist nicht allein,
umringt von Sang und Sonnenschein.
Bist nicht verarmt,
bist nicht allein,
umringt von Sang und Sonnenschein,
umringt von Sang und Sonnenschein.![]()
Aus dem Buch: Der Zupfgeigenhansel von 1926
Unter der Rubrik Minnedienst
Schlesisches Volkslied
Wohl heute noch und morgen,
da bleibe ich bei dir,
wenn aber der dritte Tag,
so muß ich fort von hier.
Wann kommst du aber wieder,
Herz aller Liebster mein?
Wenns schneiet rote Rosen
Und regnet kühler Wein.
Es schneiet keine Rosen,
es regnet keinen Wein,
so kommst du auch nicht wieder,
Herz aller Liebster mein !
In meines Vaters Garten legt
ich mich nieder und schlief,
da träumet mir ein Träumlein,
wies schneidet über mich.
Und als ich nun erwachte,
da war es lauter Nichts,
es warn die roten Röslein,
die blühten über mich.
Der Knabe kehret zurücke,
geht zu dem Garten ein,
trägt einem Kranz von Rosen
und einem Becher Wein.
Hat mir dem Fuße gestossen
wohl an das Hügelein,
er fiel, da schneiet es Rosen,
da regnets kühlen Wein.![]()
Aus Österreich – Schlesien
Gestern bei Mondenschein da ging ich spazieren
in dem Hausgärtelein, in dem Hausgärteelein, bei Mondenschein.
Da saß ein Mägdelein wohl ganz alleine
in dem Hausgärtelein, in dem Hausgärteelein, bei Mondenschein.
Mägdelein, was machst du hier so ganz alleine
in dem Hausgärtelein, in dem Hausgärteelein, bei Mondenschein.
Ich bind ein Kränzlein von grünen Zypressen
in dem Hausgärtelein, in dem Hausgärteelein, bei Mondenschein.
Es soll dem Liebsten sein; wenn er wird kommen
in dem Hausgärtelein, in dem Hausgärteelein, bei Mondenschein.![]()
Unter der Rubrik Liebesklage
Schlesisches Volkslieder
Ach Blümlei blau, verdorre nicht!
Du stehst auf grüner Heiden.
Du bist einmal mein Schatz gewest,
Schatz gewest, Schatz gewest,
jetzt aber muß ich Dich meiden.
Den Ring und den hab ich von dir,
den trag ich an den Finger.
Du bist einmal mein Schatz gewest,
Schatz gewest, Schatz gewest,
jetz under aber nimmer.
Den Gürtel, den hab ich von dir,
trag ich um die Lenden.
Du bist einmal mein Schatz gewest,
Schatz gewest, Schatz gewest,
nun aber hat’s ein Ende.![]()
Unter der Rubrik Balladen
Aus Österreich – Schlesien
Es ritt ein Herr mit seinem Roß,
wohl über einen wüsten Kirchhof,
er ritt über das selbe Grab,
wo sein Vorwirt begraben lag.
„Wer reit mein Roß,
wer besitzt mein Schloß,
wer zieht mir meine Kinder groß?“
„Ich reit dein Roß,
ich besitz dein Schloß,
ich zieh dir deine Kinder groß.“
„Du schlägst sie scharf mit Ruten,
das sie oft mögen bluten,
und wenn du wirst komm nach Haus,
so sage das deiner Frau:
Am Freitag soll sie niemals singen,
am Samstag soll sie nie spät spinnen,
am Sonntag soll sie früh aufstehen
und fleißig in die Kirche gehen.
Sie soll mir auch her bringen
Ein weißes trockenes Hemde,
das erste das ist gar zu naß.
Was weinet sie?
Was tut sie das ?“
Und wie der Herr nach Hause kam,
die Frau ihm schon entgegen kam:
„Ach Herr, du liebster Herre mein,
warum kömmst du heute so traurig Heim?“
„Warum soll ich nicht traurig sein?
Die Toten aus den Gräbern schrein;
am Freitag sollst du niemals singen,
am Samstag sollst du niemals spät spinnen,
am Sonntag sollst du früh aufstehn
und fleißig in die Kirche gehen;
dein Vorwirt sollst du bringen
ein weißes trockenes Hemde.
Das erste, das ist gar zu naß;
Was weinest du ?
Was tust du das ?
Und wie war es am Sonntag früh,
so eilte sie der Kirche zu.
Und wie sie auf dem Friedhof kam,
mit ihren Fingern klopft sie an:
„Tu dich auf, tu dich auf
du Erdenkloß, nimm dich zu mir
in deinen Schoß!“
„Da unten hörst nicht Glockenklang,
da unten hörst nicht Vogelsang,
da schreit ja stets die himmlische Taub:
ihr Gräber schließt euch auf.
Da unten schreit das Höllenhuhn ihr
Gräber schließt euch alle zu,
ihr Gräber schließt euch feste!“
Die erste Ehe die beste.![]()
Aus Schlesien 1842
Es wollt ein Mägdlein tanzen gehen,
sucht Rosen auf der Heide,
sucht Rosen auf der Heide.
Was fand sie am Wege stehn ?
Ein Hasel, die war grüne,
ein Hasel, die war grüne.
„Nun grüß dich Gott, Frau Haselein
von wann bist du so grünne,
von wann bist du so grünne?“
„Ei, grüß dich Gott, feins Mägdelein,
von wann bist so schöne,
von wann bist du so schöne ?“
„Von wannen ich so schöne bin,
das darf ich dir wohl sagen,
das darf ich dir wohl sagen.
Ich ess weiß Brot, trink kühlen Wein,
davon bin ich so schöne,
davon bin ich so schöne.“
„Und wenn du auch so schöne bist,
dein Ehr hast du verschlafen,
dein Ehr hast du verschlafen.
Du hast dein rotes Goldfingerlein,
in seiner Hand gelassen,
in seiner Hand gelassen.“
„Hüte dich, hüte dich, Frau Haselein,
das Wort soll dich gereuen,
das Wort soll dich gerollen.
Ich han der stolzen Brüder zwei,
die sollen dich abhauen,
die sollen dich abhauen.“
„Und haun sie mich im Winter ab,
im Sommer grün ich wieder,
im Sommer grün ich wieder.
Verliert ein Mägdlein ihren Kranz,
den findt sie nimmer wieder,
den findt sie nimmer wieder.![]()
Melodie aus Schlesien
Es sollt ein Mägdlein wohl früh aufstehn,
wollt in den grünen Wald,
wollt in den grünen Wald spazieren gehen, spazieren gehen.
Und als sie in den Wald nein kam,
ei, da fand sie einen, ei da fand sie einen
einen verwundten Knabn, einen verwundten Knabn.
Der Knab, der war von Blut so rot,
und als sie ihm verband, und als sie ihm verband,
war er schon tod, war er schon tod.
„Wo krieg ich denn nun sechs Leidfräulein,
die mein Feinsliebchen, die mein Feinsliebchen
zu Grabe mein, zu Grabe mein.
Wo krieg ich nun sechs Reiterknabn,
die mein Feinsliebchen, die mein Feinsliebchen
zu Grabe tragen, zu Grabe tragen.
Wie lange soll ich trauern gehen ?“
„Bis alle Wasser, bis alle Wasser
zusammen gehen, zusammen gehen:“
„Ja, alle Wasser gehen nicht zusamm,
ei, so wird mein Trauern, ei, so wird mein Trauern,
kein Ende han, kein Ende han.“![]()
Unter der Rubrik: Auf der Landstraße
Steh nur auf, steh nur auf, du Hanwerksgesell!
Die Zeit hast du verschlafen,
die Vögellein singen im grünen im Wald,
der Fuhrmann tut schon fahren.
„Ei, was scher ich mich der Vögellein Gesang
und um das Fuhrmanns Fahren! Ich bin ein
junger Handwerksgesell, muß reisen fremde Straßen.“
In Preussen liegt eine wunderschöne Stadt Berlin,
tut man sie heißen, Berlin das ist uns wohlbekannt,
da wollen wir jetzt hin reisen.
Und als wir kamen vor das Potsdamer Tor,
täten wir die Schildwache fragen, all wo
der Gesellen ihre Herberg wär, das
sollten sie uns sagen, das sollten sie uns sagen.
Auf der Kugelberger Gaß im Braunschweiger Haus,
da sollten wir einkehren, da sollten wir nach Handwerks-
brauch den Handwerksvater ehren.
„Seid willkommen, willkommen Söhne mein!
Da steht eine Kanne mit Weine, und sollt
Euer Sinn nach Arbeit stehn,
so schenk ich auch noch eine.“![]()
Ein Bäumlein stand im tiefen Tal,
alle weile bei der Nacht,
ein Bäumlein stand im tiefen Tal,
war oben so breit und unten so schmal,
alle weile bei der Nacht.
Es hing ein schöner Apfel dran,
alle weile bei der Nacht,
es hing ein schöner Apfel dran,
er fiel herunter ins tiefe Tal,
alle weile bei der Nacht.
Ich ging vorbei und las mirn auf,
alle weile bei der Nacht,
ich ging vorbei und las mirn auf,
und ich mirn in mein Lädlein schloß,
alle weile bei der Nacht.
Ich schloß mein Lädlein auf und zu,
alle weile bei der Nacht,
schloß mein Lädlein auf und zu,
der Apfel ließ mir keine Ruh,
alle weile bei der Nacht.
Ich schnitt den Apfel mitten entzwei,
alle weile bei der Nacht,
gab mein Schatz den größten Teil,
alle weile bei der Nacht.
Die Kören warn süße,
alle weile bei der Nacht,
sie fieln mir vor die Füße,
alle weile bei der Nacht.
Sie fielen in Nachbars Gärtlein,
alle weile bei der Nacht,
es wuchsn ein Paar schöne Schnättelein,
alle weile bei der Nacht.
Ich brach mir ab ein Zweigelein,
alle weile bei der Nacht,
und legte mirs auf Bettelein,
alle weile bei der Nacht.
Und wie ich nun erwachte,
alle weile bei der Nacht,
da lag der Zweig und lachte,
alle weile bei der Nacht.![]()
Unter der Rubrik Soldatenlieder
Was helfen mir tausend Dukaten, wenn sie verschossen sind?
Der König hat brave Soldaten wenn sie montieret sind.
Er gibt ihnen schönes Geld, er macht es,
wies es ihm gefällt, ei läßt sie brav und lustig marschieren
wohl durch die ganze Welt.
Ei Bauer, das tu ich dir sagen: „Wenn mein Quartier ist aus,
wenn die Trompeten blasen, so wecke du mich auf bald
und sattele mir mein Pferd, und rüste mir mein Schwert,
den Mantel tu mir drauf binden, daß ich bald fertig werd!“
Der Tag fing an zu brechen, der Wirt stand in der Tür,
tat zu den Reitern sprechen: „Trompeter sind schon hier,
sie blasen alle frisch darauf, ihr Herren Soldaten steht auf !
Das Pferd ist schon gesattelt, der Mantel gebunden drauf.“
„Ei Rößlein, das tu ich dir sagen, den Sporen geb ich dir,
du mußt mich heut noch tragen vor meiner herzliebsten Tür,
wohl vor das hohe Haus, da schaut das Mädel raus
mit ihren schwarbraunen Äuglein, zum Fenster schaut sie raus.“![]()
Beim Bauer aus Schlesien
Es hat ein Bauer drei Töchter,
Es hat ein Bauer drei Töchter,
Es hat ein Bauer drei Töchter.
Die Erste nahm sich einen Edelmann,
die Zweite nahm sich einen Spielmann,
die Dritte nahm sich nen Bauer.
Da sprach die älteste Schwester,
da sprach die älteste Schwester,
„meiner ist der Beste.
Wenn ich morgens früh aufsteh
und ich in meine Stube geh,
da hör ich Jäger blasen,
da hör ich Jäger blasen.
Und was weiter noch dabei ?
Schöne Hündlein bellen,
schöne Hündlein bellen.“
Da sprach die zweite Schwester,
da sprach die zweite Schwester:
„Meiner ist der Beste.
Wenn ich morgens früh aufsteh
und ich in meine Stube geh,
da seh ich Geigen hängen,
da seh ich Geigen hängen.
Und was weiter noch dabei ?
Schöne rote Bändlein,
schöne rote Bändlein.“
Da sprach die dritte Schwester,
da sprach die dritte Schwester:
„meiner ist der Beste.
Wenn ich morgens früh aufsteh
und ich in meine Scheuer geh,
da seh meinen dreschen,
da seh meinen dreschen.
Und was weiter noch dabei ?
Schön Geld in den Kasten,
schön Geld in den Kasten.“
Und wie es kam um die Osterzeit,
da schlacht der Bauer einen Ochsen,
da schlacht der Bauer einen Ochsen.“
Er lud zu sich den hungrigen Edelmann
und den armen Spielmann,
zu sich nauf zu Gaste,
zu sich nauf zu Gaste.
Da spielte der arme Spielmann,
da tanzte der hungrige Edelmann,
da saß der Bauer und lachte,
da saß der Bauer und lachte.
Aus dem Liederbuch: Liederbuch für die Deutschen in Österreich von 1884![]()
1.
Wänn w’r wann ai a himm’l kumma
hoot d‘ ploogh a Ünd g’numa ma.
Hopsasa riiw’r an niiw’r, gimm’r a Guschla
Ich gaa d’rsch wiid’r hopsasasa.
2.
D hoots kä fidd’l an fä Klause,
Jeed’r woond aim gold’na hause.
Hopsassa riiw’r an niiw’r,
grimm’r a Guschla,
ich gaa d’rsch wiid’r, hopsassa.
3.
Do iis kä Alziis an kä Schtai’r, all’s wolf’l, nichte tai’r. Hopsassa u.
4.
Dorte gett kä Mänsch a Taaz’m, an d’r Färr giid miid aia Kraatsch’m. Hopsassa u.
5.
Kä Absokaata sain zu senda, dii dan Laita’s Bäst ääschenda. Hopsassa u.
6.
Do iis kä Schtächa än kä Raissa, än kä Zwecka än Baissa. Hopsassa u.
7. Do hoots kä Geländ än kä Schmatza, ‚s zockt äm aa ni qi dam hatza. Hopsassa u.
8.
Ai dam Himm’l iis a Laawa, fresst ma nischt wi Zock’rbaawa. Hopsassa u.
9. Hoonighschaiwa, däß ma muuß d‘ feng’r läcka. Hopsassa u.
10.
Klisssla, Flääsch an Berntonke, guuda Schmeeta aa zum Tronke. Hopsassa u.
11.
‚S Gold waa w’r nooch’m fonde wiigha, naie Zepp’lpälze waar w’r kriigha. Hopsassa u.
12.
Ää d’r Kerm’s wird g’bloosa, kriigh w’r naie, gaale hoosa. Hopsassa u.
13.
Än d’r Fais’r watt ääs macha, däß däß man sich wird picklich lacha. Hopsassa u.
14. Wäum d’r Duud’lsaak watt brumma än d‘ gruuße Bärw’r summa. Hopsassa u.
15. Do war w’r älled jura, senga än wi jonge Bäckla schprenga. Hopsassa u.
Aus dem Buch deutscher Liederschatz Band 1 von 1897![]()
In einem kühlen Grunde, da geht ein Mühlenrad,
mein‘ Liebste ist verschwunden, die dort gewohnet hat,
mein‘ Liebste ist verschwunden, die dort gewohnet hat.
Sie hat mir Treu‘ versprochen, gab mir ein’n Ring dabei,
sie hat die Treue gebrochen, mein Ringlein sprang entzwei,
sie hat die Treue gebrochen, mein Ringlein sprang entzwei.
Ich möchte als Spielmann reisen weit in die Welt hinaus,
und singen meine Weisen, und gehen von Haus zu Haus,
und singen meine Weisen, und gehen von Haus zu Haus.
Ich möchte als Reiter fliegen wohl in die blut’ge Schlacht,
um stille Feuer liegen im Feld bei dunkler Nacht,
um stille Feuer liegen im Feld bei dunkler Nacht.
Hör‘ ich das Mühlenrad gehen: ich weiss nicht, was ich will,
ich möchte‘ am liebsten sterben, da wärs auf einmal still,
ich möchte‘ am liebsten sterben, da wärs auf einmal still !![]()
Uf’m Berga da geht der Wind,
da wiegt‘ die Maria ihr Kind
mit ihrer schlohen gel weissen Hand,
sie hatt‘ auch dazu kein Wiegenband.
„Ach, Joseph, lieber Joseph mein, ach,
hilf mir wiegen mein Knäbelein!“
„Wie kann ich dir denn dein Knäblein wieg’n!
Ich kann ja kaum selber die Finger bieg’n!“
„Schum, schei, schum, schei !“![]()
Wer hat dich, du schöner Wald, aufgebaut so hoch daoben?
Wohl den Meister will ich loben, so lang noch mein‘ Stimm’er schallt!
Will ich loben, so lang noch mein‘ Stimmer erschallt.
Lebe wohl ! Lebe wohl ! Lebe wohl, lebe wohl du schöner Wald !
Lebe wohl du schöner Wald !
Tief die Welt verworren schallt, oben einsam Rehe grasen,
und wir ziehen fort und blasen, dass es tausendfach verhallt,
fort und blasen das es tausendfach verhallt.
Lebe wohl ! Lebe wohl ! Lebe wohl, lebe wohl du schöner Wald !
Lebe wohl du schöner Wald !
Was wir still gelobt im Wald, wollen’s draussen ehrlich halten,
ewig bleiben treu die Alten, bis das letzte Lied verhallt,
treu die Alten, bis das letzte Lied verhallt.
Lebe wohl ! Lebe wohl ! Lebe wohl, schirm‘ dich,
Gott, schirm‘ dich Gott, du schöner Wald.
Lebe wohl, schirm‘ dich Gott, du schöner Wald !![]()
Der schlesische Bauernhimmel | ||||
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Publikationsstand dieser Seite:02/04/08