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Wenn man mit dem kleinen Kinde in die Hände patschte, hieß es:
Backe, Kuchla, backe,
Mahl ies im Sacke,
Teeg ei der Beute,
Backe Kuchla heute!
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Ließ man die Finger am Arm des Kindes hinauflaufen, um es dann am
Halse zu kitzeln, wurde gesagt:
Koam a Mäusla,
kruch ei`s Häusla,
woas wullt`s sucha?
Kasekucha -
dille, dille dille!
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Während man das Kind auf den Knien schaukelt und beim *Floh* einen
gewaltigen Hopser machte, sprach man:
Schumm, schumm brickla,
ich weeß a Vogelnast,
bei am steenern Brickla,
ich bin derbei gewast.
Dert hot`s a Haus,
do kehrte die Hexe die Stube aus,
do huppt der Floh zum Fanster naus.
A huppt uf an Steen,
a broach sich a Been,
do ging a zum Dukter und ließ sichs heeln,
do hoat a kee Geld,
do fluh a ei`s Feld,
der Dukter anooch
und stuuch`m a Looch!
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Hatten wir ein kleinen Geschenk fürs Kind in der Faust, vielleicht "a
Zuckerla",
so mußte es erst raten, in welcher Hand es sich befand: Die Fäuste wurden
abwechselnd aufeinander geschlagen und folgender Vers dazu gesagt:
Pinka , panka,
Feür stanka
uba oder unda,
mittelt dorch verbunda,
soa mer, wu ich`s hoab!
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Die Hand konnte auch ein Leierkasten sein. Das Kind nahm seinen Daumen
als Kurbel dazu und sang:
Nuddel, nuddel Leiersaack,
morne is a Feiertaag,
iermorne wieder,
do sein mer gude Brieder!
Nuddel, nuddel , nutt nutt nutt,
mei klenner Finger blutt!
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Ich weiß nicht, ob der folgende Turm wirklich in Röhrsdorf gestanden hat, es
kann auch woanders gewesen sein: :-)
Ei Riehrschdruf wurd a Torm gebaut,
aus Puttermilch und Saürkraut.
Dar Torm, dar kriechte Ritze,
doas wußte Paster Fritze.
Do wurds dam Torme goar zu org,
do fiel dar ganze Torm in`n Quork!
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Bei Kühe hüten machten sich die Kinder ein kleines Feür an und manchmal
wollte es nicht recht brennen. Da half dieser Spruch:
Brieh, Feürla, brieh,
ich hitt ne gern de Kieh,
ich hitte gern de faula Ziega,
doaß ich koan bem Feürla liega,
brieh, Feürla, brieh.
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Publikationsstand dieser Seite:02/04/08

 

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