Wo Schlesien im Deutschen Reich gelegen hat, ist auf der Übersichtskarte zu finden. Die topographische- und die Panoramakarte zeigen die Gebietsstruktur Schlesiens im Südwesten, das Riesengebirge usw.
Die preußische Provinz Schlesien bestand aus den drei Regierungsbezirken Liegnitz, Breslau und Oppeln; insgesamt gab es 49 Landkreise. In einer getrennten Karte sind die Gründungsdaten der Kreisstätte aufgeführt (eine vergrößerte Karte davon ist hier zu finden). Vom 14.10.1919 bis zum 1.4.1938 wurde Schlesien in die eigenständigen Provinzen Nieder- und Oberschlesien geteilt. Niederschlesien bestand aus den Regierungsbezirken Liegnitz und Breslau (wobei der Regierungsbezirk Breslau auch als Mittelschlesien bezeichnet wird), der Reg.-Bez. Oppeln bildete die eigenständige Provinz Oberschlesien. Vom 2.4.1938 bis zum 31.3.1941 gingen die beiden eigenständigen Provinzen wieder in die gemeinsame Provinz Schlesien mit den drei Regierungsbezirken auf. Vom 01.04.1941 bis zum 08.05.1945 wurden nach der Besetzung Polens aus dem Reg.-Bez. Oppeln unter Hinzufügung des Kattowitzer Gebietes erneut eine Provinz Oberschlesien neben der Provinz Niederschlesiens gebildet.
1918/19 kam Österreichisch-Schlesien , vergrößert um das bis dahin preußische Ländchen Hultschin und verkleinert um den 1922 nach einer Abstimmung (Ergebnisse sind hier zu finden) an Polen fallenden Ostteil des Teschener Gebietes (Ostoberschlesien) mit Görlitz an die Tschechoslowakei, 1938 zum Sudetenland. An Polen fielen weiter Gebiete der Niederschlesischen Kreise Guhrau, Militsch, Großwartenberg und Namslau und Teile Oberschlesiens. 1939 wurde Ostoberschlesien, das Olsagebiet und weitere Grenzgebiete Polens Schlesien eingegliedert. Eine vorübergehende weitere Veränderung der Grenzen Schlesiens bzw. Oberschlesiens ergab die Eingliederung des “Hultschiner Ländchens) für die Zeit vom 1.10.1938 bis zum 8.5.1945.
Der Verlauf der Front zum Kriegsende zeigt, dass zum Kriegsende nicht alle Städte umkämpft oder besetzt waren. Die Daten zeigen die Besetzungen der Orte an. Näheres dazu, auch mit einem Bericht zur “Festung Breslau” ist hier zu finden.
1945 kam Schlesien mit Ausnahme des kleinen Gebietes westlich der Lausitzer Neiße (Hoyerswerda, Görlitz Rothenburg), das 1949 an die Deutsche Demokratische Republik fiel, unter die Verwaltung Polens.
Zum Verständnis seien noch die Karten der Wojewodschaften Polens angefügt, und zwar die in der Zeit ab 1945 und nach der Reform 1975.
Das als ”Neu-Schlesien 1795 -1807” auf der Karte Preußen_Ost bezeichnete Gebiet wurde im Ergebnis der Dritten polnischen Teilung 1795 von Preußen annektiert und ging 1807 bzw. 1809 wieder an das von Napoleon gebildete Großherzogtum Warschau (ab 1815 Kongresspolen) verloren. Nach dem Polenfeldzug der Hitlerwehrmacht wurde es von 1939 bis Januar 1945 dem Deutschen Reich einverleibt und war zuletzt Teil des
Regierungsbezirkes Kattowitz.
Über die polnischen Teilungen sind hier Karten und der geschichtliche Hintergrund zu finden.
Zum besseren Verständnis sind noch das Eisenbahnnetz von 1871 sowie 1914 sowie die Flüsse in Schlesien aufgeführt. Außerdem ist ein Plan über die Flucht bzw. Vertreibung zu finden.
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Publikationsstand dieser Seite:04/05/08